Um Direktbuchungen anzunehmen, brauchen Sie einen Weg, wie der Gast die freien Termine sieht und zahlt oder bestätigt. Es gibt mehrere Varianten mit sehr unterschiedlichen Kosten und Komplexität. Dieser Artikel vergleicht sie für ein Hotel mit 5–15 Zimmern.
Was eine Booking-Engine leistet
Eine Booking-Engine zeigt Echtzeit-Verfügbarkeit, nimmt eine Zahlung oder eine Kartengarantie entgegen und liefert automatisch eine Bestätigung — ohne manuelle Korrespondenz. Der Unterschied zu einem einfachen Anfrageformular: Die Reservierung ist sofort verbindlich, nicht „Ich prüfe das und melde mich".
Die vier Varianten
1. Anfrageformular
Der Gast sendet Daten und Angaben, Sie bestätigen manuell. Kosten: 0 € (Teil der Site). Geeignet für sehr kleine Objekte mit geringem Volumen und für den Start. Nachteil: Sie verlieren Buchungen, die eine sofortige Bestätigung wollen.
2. Eingebettete Booking-Engine für ein Objekt
Ein System (z. B. vom Typ Beds24-Basisplan und ähnliche), das Sie zur Site hinzufügen — Kalender, Preise, Zahlung. Es synchronisiert die OTA-Kanäle standardmäßig nicht, aber viele Objekte nutzen iCal für eine grobe Synchronisierung. Kosten: ~15–40 €/Monat.
3. Channel-Manager + Booking-Engine
Neben Buchungen auf der Site synchronisiert er Verfügbarkeit und Preise mit Booking, Airbnb, Expedia in Echtzeit — Schluss mit Doppelbuchungen. Kosten: ~40–120 €/Monat je nach Zimmern und Kanälen.
4. PMS mit integrierter Engine
Ein vollständiges Hotelverwaltungssystem (Rezeption, Berichte, Housekeeping) mit Reservierungsmodul. Für Hotels, die ihr System ohnehin wechseln. Kosten: ab ~80–200 €/Monat.
Preisvergleich
| Variante | Preis/Monat | Echtzeit-Verfügbarkeit | Synchronisiert OTAs | Zahlung |
|---|---|---|---|---|
| Anfrageformular | 0 € | nein | nein | vor Ort / Bank |
| Eingebettete Engine (1 Objekt) | 15–40 € | ja | teilweise (iCal) | Karte |
| Channel-Manager + Engine | 40–120 € | ja | ja, in Echtzeit | Karte |
| PMS mit Engine | ab 80–200 € | ja | ja | Karte |
Die eigene Provision der Engine-Systeme liegt bei 0–2 % je Buchung — gegenüber 15–25 % bei OTAs. Siehe auch Direktbuchungen vs Booking.com.
Was ein kleines Hotel braucht
- 5–8 Zimmer, geringes Direktvolumen: Starten Sie mit einem Anfrageformular, wechseln Sie zu einer eingebetteten Engine, wenn die manuelle Bestätigung zur Last wird.
- 8–15 Zimmer, aktiv auf 2–3 OTA-Kanälen: Ein Channel-Manager + Engine rechnet sich schnell — er spart Doppelbuchungen und Stunden manueller Synchronisierung.
- Sie planen ein neues Verwaltungssystem: Schauen Sie sich ein PMS mit integrierter Engine an, um nicht für zwei Systeme zu zahlen.
Fazit
Starten Sie nicht mit dem Teuersten. Ein Anfrageformular reicht für den Anfang; eine eingebettete Engine — wenn das Volumen wächst; ein Channel-Manager — wenn Sie auf mehreren OTA-Kanälen sind und Doppelbuchungen zum Problem werden. Alles wird in die Hotel-Website integriert.
Schreiben Sie uns — wir empfehlen eine Variante je nach Zimmerzahl und Kanälen.