„WordPress-Wartung" bedeutet bei verschiedenen Anbietern Unterschiedliches — von „wir drücken einmal im Monat auf Update" bis zu echter Sorge um Sicherheit, Geschwindigkeit und Rankings. Diese Checkliste beschreibt, was gute Wartung enthalten sollte, damit Sie Angebote inhaltlich vergleichen können, nicht nach Preis.
Updates
- Aktualisierung des WordPress-Kerns, des Themes und der Plugins — regelmäßig, nicht einmal alle sechs Monate.
- Ein Backup unmittelbar vor jedem Update.
- Test danach — Startseite, Formulare, Login, Warenkorb/Checkout, Kernfunktionen.
- Idealerweise: Update zuerst auf Staging (eine Testkopie), dann live.
- Verfolgung aufgegebener Plugins (kein Update seit 6+ Monaten) und geplanter Austausch.
Backups
- Die 3-2-1-Regel: 3 Kopien, auf 2 Medien, mindestens 1 außerhalb des Site-Servers.
- Tägliche Backups von Dateien und Datenbank; häufiger bei aktiven Shops.
- Getestete Wiederherstellung — ein Backup, das nie ausprobiert wurde, ist kein Backup.
- Genug Historie (z. B. 30 Tage), um ein spät bemerktes Problem zu erwischen.
Sicherheit
- Login-Beschränkungen — Versuchslimits, Verbergen von
/wp-admin, Zwei-Faktor-Authentifizierung für Administratoren. - Starke Passwörter und ein Nutzer-Audit (Entfernen alter Konten).
- Eine WAF / Firewall auf Hosting- oder CDN-Ebene.
- Regelmäßiges Scannen nach Schadcode und Dateiänderungen.
- Korrekte Dateiberechtigungen, der Datei-Editor im Admin deaktiviert.
- SSL-Zertifikat — Überwachung des Ablaufs und automatische Erneuerung.
Performance
- Caching (Seiten und Objekte) und Anpassung nach jedem größeren Update.
- Bildoptimierung — Komprimierung und moderne Formate.
- Eine regelmäßige Prüfung der Core Web Vitals und Entfernung langsamer oder unnötiger Skripte.
- Verfolgung des Datenbankwachstums (Revisionen, Transients, Log-Tabellen).
Monitoring
- 24/7-Verfügbarkeitsprüfungen mit Alarm bei einem Ausfall.
- Überwachung des Ablaufs von Domain und SSL.
- Prüfung auf defekte Links und 404-Fehler.
- Alarme für kritische PHP-Fehler.
SEO-Hygiene
- Eine Prüfung der Google Search Console — Indexierungsfehler, manuelle Maßnahmen, Core-Web-Vitals-Probleme.
- Eine gültige, eingereichte Sitemap; Prüfung, welche Seiten indexiert sind.
- Prüfung der Weiterleitungen nach Änderungen an der URL-Struktur.
- Überwachung der strukturierten Daten auf Fehler.
- In den Paketen mit aktivem SEO — Arbeit an Inhalten und Positionen mit Monatsbericht.
Änderungsstunden und Bericht
- Eine vereinbarte Stundenzahl pro Monat für Inhaltsänderungen und kleine Aufgaben.
- Eine klare Regel für die Übertragung ungenutzter Stunden.
- Ein Monatsbericht — was getan wurde, Zustand von Backups und Sicherheit, Positionen und Traffic (im SEO-Paket).
- Eine Reaktion innerhalb einer angegebenen Zeit; schneller bei einem Ausfall (die Site ist offline).
Was „günstige" Wartung auslässt
Pakete für 10–20 €/Monat sind meist nur automatische Plugin-Updates ohne anschließenden Test. Es fehlen: ein Backup vor einem Update, Staging, eine getestete Wiederherstellung, echtes Monitoring, eine Search-Console-Prüfung, Änderungsstunden und ein Ansprechpartner. Der Unterschied zeigt sich an dem Tag, an dem ein Update etwas kaputt macht — oder die Site gehackt wird.
Fazit
Gute WordPress-Wartung ist nicht „auf Update drücken". Sie besteht aus Updates mit Backup und Test, Backups nach der 3-2-1-Regel, Sicherheit, Performance, Monitoring und SEO-Hygiene — plus Änderungsstunden und einem Monatsbericht. Sehen Sie, was unsere Pakete enthalten, in SEO und Wartung, und was das kostet, in die realen Wartungskosten.
Schreiben Sie uns für ein kostenloses Kurz-Audit des aktuellen Zustands.