Viele Gästehäuser laufen nur über Booking.com und Airbnb. Das ist bequem — die Plattform bringt Gäste und wickelt Zahlungen ab. Aber jede Reservierung trägt 15–18 % Provision, der Gast ist „ihrer", nicht Ihrer, und die Regeln ändern sich, ohne Sie zu fragen. Dieser Artikel vergleicht „nur Plattformen" mit „Plattformen + eigene Site".
Nur Plattformen — Vor- und Nachteile
Vorteile: sofortige Sichtbarkeit vor Millionen Nutzern, Markenvertrauen, integrierte Zahlungen und Schutz, ein einfacher Start.
Nachteile:
- Provision 15–18 % je Reservierung — für ein Haus mit 30.000 €/Jahr Umsatz sind das 4.500–5.400 €.
- Der Gast ist auf der Plattform — Sie haben seine E-Mail nicht, können ihn beim nächsten Mal nicht direkt einladen.
- Abhängigkeit — eine Änderung der Regeln, des Ranking-Algorithmus oder der Bewertungsrichtlinie trifft Sie ohne Vorwarnung.
- Preiswettbewerb — Hunderte ähnliche Angebote auf einem Screen, bezahlte oben.
Was Ihnen die eigene Site bringt
- Direktbuchungen ohne Provision — der gesamte Betrag bleibt bei Ihnen.
- Wiederkehrende Gäste — Sie haben ihre E-Mails, senden ein Angebot für die nächste Saison.
- Nebensaison — auf den Plattformen rutschen Sie nach unten; auf der Site bieten Sie Pakete an und bleiben sichtbar.
- Zusatzleistungen — Transfer, Frühstück, Veranstaltungen — über eine OTA schwer zu verkaufen.
- Lokales SEO — „Gästehaus in [Dorf/Gebiet]" bringt Menschen, die genau nach Ihrer Region suchen.
- Kontrolle über die Darstellung — Ihre Fotos, Ihre Geschichte, Ihre Bedingungen.
Die Kosten des Direktkanals
- Eine Site mit Kalender und Formular/Buchungen: einmalig — siehe Preise für Gästehaus-Websites
- iCal-Sync mit Booking und Airbnb: kostenlos — siehe wie es funktioniert
- Google Business Profile: kostenlos
- Etwas Werbung auf lokale Suchanfragen: optional, 30–100 €/Monat
Bei 30.000 €/Jahr Umsatz und 16 % durchschnittlicher Provision spart eine Verlagerung von nur 20 % der Reservierungen auf direkt ~1.000 €/Jahr — meist mehr als die jährlichen Kosten für die Pflege der Site.
Der Hybrid-Ansatz
- Die Plattformen bringen neue Gäste — die behalten Sie.
- Die Site übernimmt die wiederkehrenden, die langen Aufenthalte und die Nebensaison.
- Eine Karte im Zimmer mit einem QR zur Site: „Beim nächsten Mal direkt buchen und [Bonus] erhalten".
- Eine Nach-Aufenthalt-E-Mail mit einem Rabattcode für eine Direktbuchung.
- Ratenparität — unterbieten Sie den Plattformpreis nicht; bieten Sie Mehrwert bei einer Direktbuchung.
Fazit
Geben Sie Booking und Airbnb nicht auf — sie gewinnen neue Gäste. Aber eine eigene Site bringt die Beziehung zum Gast zurück, entfernt die Provision bei Wiederholungsbuchungen und funktioniert in der Nebensaison. Für die meisten Gästehäuser rechnet sie sich in unter einem Jahr.
Schreiben Sie uns für eine Site mit Kalender und Direktbuchungen.